Liebe Freunde des PranaHauses,
seit drei Jahrzehnten befasse ich mich mit dem Thema Heilung. Ich habe selbst intensiv darüber geschrieben und es von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Der Verdienst des vorliegenden Buches von Peter und Katarina Michel liegt darin, den geistigseelischen Voraussetzungen nachzuspüren und die Gesetzmäßigkeiten zusammenzustellen, deren Erfüllung Heilungen erst ermöglicht. Weit davon entfernt, Patentrezepte anzubieten, widmet es sich der ganzen Bandbreite des Themas. In der Beschreibung der "12 Gesetze" kommt es seinem Ziel näher, als ich es sonst bei dickeren Büchern mit diesem hohen Anspruch erlebt habe. Das liegt an der Breite des Wissens und damit des Ansatzes, aus dem die Autoren zu schöpfen wissen.
Peter und Katarina Michel versammeln viele große Gedanken in diesem Buch, das über sich hinauswächst und den Leser auch genau dazu anregt. Dabei ist es wirklich schwer, Gesetzesbücher anregend zu schreiben, wie ich gerade bei "Schicksalsgesetze – Spielregeln des Lebens" erlebt habe. Den Autoren aber gelingt es, u. a. indem sie uns viele spannende Spuren nahebringen, die weiter zu verfolgen lohnen würde – von Christus über Krishnamurti bis zu Hans-Peter Dürrs Ansätzen zur Heilung aus der Quantenphysik. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zum Entstehen eines neuen
"spirituellen Humanismus", wenn sie einerseits das Thema Heilung als Ziel unseres Lebens von allen Seiten beleuchten und andererseits die Sackgassen der Eso-Szene ohne Häme, aber sehr direkt ansprechen. Dies zeigt auf, warum die Positiv-Denker und Affirmationsakrobaten, die so gern mit Heilung hausieren gehen, keine Chance haben. Und schlimmer noch, warum vor allem auch die Millionen, die auf sie hereinfallen, keine haben können.
So habe ich das Buch gern und mit Gewinn gelesen. Es kreist das Thema wundervoll ein und bereichert den Leser, indem es ihm den ursprünglichen Gedanken von Heilung, den die Schulmedizin vergessen und verraten hat, näherbringt. Das ist sehr viel für ein Buch, mehr, als man erwarten kann. Ich lege es den Leserinnen und Lesern des PranaHauses gerne ans Herz!
Ihr
Ruediger Dahlke